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 A Journey in a new Life

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Benedikt MacAvadon

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BeitragThema: A Journey in a new Life   Fr Jul 23, 2010 10:42 am

Benedikt zog seinen Koffer ein wenig müde hinter sich her. Die letzte Nacht war etwas kurz gewesen. Erst noch ein Eishockey-Spiel gehabt und dann natürlich noch die ganze Familie verabschieden. Also gähnte er nun herzhaft und suchte auf der Anzeigetafel seinen Schalter für den Check-In. Die anderen sollten inzwischen auch da sein, denn sie hatten ausgemacht, sich dort zu treffen.
Nach kurzem Suchen fand er die Anzeige, blickte auf den nächststehenden Schalter und seufzte leise. "Na, toll. Da ist man eh schon total müde und dann darf man auch noch durch den ganzen Laden hier rennen, um zu seinem Schalter zu kommen."
Er stand noch einen Moment lang vor der Tafel und blickte ein wenig ärgerlich auf die Anzeige, welche ihm so eben vermittelt hatte, dass er zum anderen Ende des Flughafens gehen musste, bevor er dann etwas genervt den Weg antrat.
"Wahrscheinlich bin ich wieder der letzte der ankommt.", murmelte er leise vor sich hin.
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Cecily Roalstadt

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BeitragThema: Re: A Journey in a new Life   Fr Jul 23, 2010 11:03 am

"Du hast mir gar nichts zu sagen!" zischte Cecily in ihr kleines Handy, dass sie zwischen Schulter und Ohr eingeklemmt hatte. Sie war sowieso schon gereizt. Die Schlange vor dem Check-In Schalter war ziemlich lang gewesen und die Aussicht auf einen Flug in der Mördermaschine brachte ihre Laune auf den Tiefpunkt. Nun musste also auch noch ihre Stiefmutter, die alte Hexe, anrufen und ihr ein schlechtes Gewissen machen, nur weil sie sich nicht von ihr verabschiedet hatte. Cecily hatte nur nett sein und sie im Bett liegen lassen wollen. Nun, das war wohl doch eine Lüge. Cecily hasste ihre Stiefmutter, doch die Ausrede mit dem 'im Bett liegen lassen' klang nuneinmal perfekt.
Und nun ritt diese blöde Kuh auch noch die ganze Zeit darauf herum. Endlich war Cecily ihr Gepäck losgeworden und hielt müde das Telefon ein wenig weg, um Abstand von der kreischenden Stimme am anderen Ende zu bekommen.
So hat dich also deine Mutter erzogen? Kein Wunder. Du wirst später genauso enden wie sie! Cecily stutzte und eine Welle des Temperaments, dass in ihr ruhte schwappte auf. "Lass ja meine Mutter aus dem Spiel du alte Schachtel! Geh doch zu meinem Vater, der dir das Geld weiter in den Allerwertesten schiebt, aber hör ja auf, meine Mutter zu beleidigen!" Sie schrie die Worte schon ins Telefon und legte wutentbrannt auf.
Einige Minuten starrte sie nur vor sich hin. Dann stand sie auf und war auf dem Klo verschwunden. Ihr war es ziemlich egal, dass alle Leute ihr nachsahen.
Endlich, nach 10 weiteren Minuten und einer Sicherheitskontrolle später saß sie auf ihrem Platz im Flieger. Obwohl noch nicht einmal die Triebwerke angelassen waren zitterte sie schon. Mit der Zeit wurde es einfach zu viel. Die Trauer um ihre Mutter und die Flugangst.
Sie wollte hier nur noch raus, doch draußen würde sie früher oder später dann doch zu ihrer Familie zurückkehren müssen. Ohne ihre Mutter.
Ärgerlich wischte sich Cecily eine Träne weg und klammerte sich an den Sitz, während immer mehr Leute einstiegen.
Ihre Nerven waren bis zum zerreißen gespannt, doch sie schaffte es eine Maske der Fröhlichkeit aufzusetzen.
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Benedikt MacAvadon

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BeitragThema: Re: A Journey in a new Life   Fr Jul 23, 2010 11:27 am

Nach ungefähr 20 weiteren Minuten erreichte Benedikt mit einem leicht genervten Lächeln den Boardingschalter, zeigte sein Ticket vor und betrat das Flugzeug.
Es war schon ziemlich voll, aber zum Glück hatten sie diesmal sogar First-Class-Tickets bekommen und kurz darauf, war er in eben diesem angelangt. Hier war es wesentlich ruhiger und auch noch nicht so voll.
Raphael entdeckte er vorne in einer der Reihen, aber er war gerade in ein Gespräch vertieft. Sein Blick wanderte weiter durch den Raum und schließlich entdeckte er Cecily. Ein Lächeln schlich sich auf sein Gesicht und er steuerte auf ihre Sitzreihe zu.
Dort angekommen blieb er stehen.
"Hey, Cecily." Er deutete auf den freien Sitz neben ihr. "Darf ich mich zu dir setzen?" Höflich wie er war, wartete er auch, bis sie ihm eine Antwort gab.
Hoffentlich sagt sie ja, schoss es ihm durch den Kopf und er blickte sie mit einem warmen und freundlichen Lächeln an.
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Cecily Roalstadt

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BeitragThema: Re: A Journey in a new Life   Sa Jul 24, 2010 1:12 am

Cecily blickte gedankenverloren aus dem Fenster. Wie kann sie es nur wagen?! fragte sie sich wahrscheinlich schon zum hundertsten Mal, doch sie war nicht nur wütend. Sie war vorallem traurig, da ihre Stiefmutter sie wiedereinmal an den Tod ihrer eigenen leiblichen Mutter erinnert hatte.
Sie sah sich um. Etwas weiter vorne saß Raphael. Gerne hätte sie jetzt mit ihrem besten Freund gesprochen, doch er war selbst in ein Gespräch vertieft und außerdem hätte sie dann durch das ganze Flugzeug laufen müssen. Sie war im Moment schon froh, wenn sie ruhig sitzen konnte.
Warum müssen wir auch mit einem Flugzeug fliegen? Ein Bus hätte es doch auch getan!
Selbst der Umstand, dass sie erste Klasse flogen hob nicht Cecilys Laune.
Sie lehnte sich an und sah aus dem Fenster und besah sich die ganzen Leute, die um das Flugzeug herumwuselten. Kurz öffnete sie ihren Rucksack und holte verstohlen ein Bild heraus. Nachdem sie ,der jungen Frau mit dem Baby zugelächelt hatte steckte sie es wieder zurück.
Plötzlich stand jemand neben ihr und sie erschrack ein wenig, als sie dieser jemand, Benedikt, ansprach.
Cecily lächelte ein wenig und wischte sich verstohlen eine winzige Träne weg. Das fehlt noch, dass er sieht wie ich heule! dachte Cecily ärgerlich und sah zu ihm hinauf. Benedikt war immer nett gewesen und erinnerte sie immer ein wenig an Raphael. "Hey Benedikt. Ja klar. Setz dich ruhig!"
Die Passagiere wurden gerade aufgefordert ihre Plätze einzunehmen, da das Flugzeug gleich starten würde. Wieder musste sich Cecily am Sitz festklammern, um nicht aufzuspringen und hinaus zu steigen.
Alles wurde ihr zu viel, doch sie konnte und wollte Benedikt nichts zeigen. Versau es nicht Cecily. So ein heißer Typ sitzt nicht nochmal neben dir!
Anscheinend war sie zumindest in ihren Gedanken Cecily geblieben...
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Benedikt MacAvadon

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BeitragThema: Re: A Journey in a new Life   Sa Jul 24, 2010 1:37 am

Benedikt war froh, dass er sich jetzt nicht in dem ganzen Getümmel von Menschen in der hinteren Sitzklasse befand. Wahrscheinlich standen immer noch die Hälfte der Leute im Gang, weil wieder irgendjemand verzweifelt versuchte, sein Handgepäck in die Ablage zu bekommen und damit den ganzen Weg blockierte.
Ein Grinsen schlich sich kurz bei ihm ein, wie er daran dachte, dass vielleicht irgendso eine hysterische Furie gleich wieder total anfangen würde, rumzumeckern, weil sie nicht auf ihren Platz kommt oder da schon jemand sitzt.
Mit einem immer noch grinsen Ausdruck schüttelte er den Kopf und wandte sich wieder Cecily zu. Er bemerkte gerade eben, wie sie sich noch durch das Gesicht, als würde sie sich eine Träne wegstreichen, jedoch ging er darauf erst einmal nicht ein.
Als sie ihm sagte, dass er sich ruhig setzen könne, ließ er sich in den Sitz sinken und kurze Zeit später waren sie auch Startbereit und das Flugzeug begann mit dem Startvorgang.
Aus dem Augenwinkel sah er, wie Cecily sich an ihren Sitz klammerte und mit einem sanften Lächeln legte er seine Hand auf ihre. "Ganz locker bleiben." Er zwinkerte ihr zu. "Hier passiert schon nichts."
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BeitragThema: Re: A Journey in a new Life   Sa Jul 24, 2010 1:57 am

Eine kleine Weile saßen sie noch schweigend da, dann begann das Flugzeug mit dem Startvorgang. Cecilys Augen weiteten sich und ihre Atmung wurde flach.
Plötzlich schien es ihr so, als würden sich die Wände des Flugzeugs verkleinern und sie war sich ganz sicher, dass sie genau heute, mit diesem Flugzeug, abstürzen würden.
Sie hasste ihre Flugangst. Nunja. Eigentlich hatte sie eher Angst vor dem Start und der Landung. Alles andere stand sie schon irgendwie durch.
Als Benedikt seine Hand auf ihre legte fühlte sie es nicht einmal richtig. Sie fühlte nur ein wenig seiner Wärme und war ihm trotzdem dankbar, dass er wenigstens versuchte sie zu trösten.
Panisch sah sie aus dem Fenster, doch sie standen erst auf der Startbahn. Der Pilot wartete wahrscheinlich noch auf die Starterlaubnis.
Verzweifelt versuchte sie ihre Atmung zu verlangsamen und sich wieder zu beruhigen, doch es ging nicht.
Sie zog und zerrte an ihrem Gurt, bis er endlich aufschnappte. Sie bekam nun ein wenig mehr Luft, doch ihr war immer noch schwindlig. Die Erinnerungen an ihre Mutter hatten ihre Nerven zu sehr strapaziert. Sie würde den Flug so nie ohne Hilfe durchstehen.
Der Pilot ließ die Triebwerke an und in Cecilys Kopf breitete sich eine Leere aus. Sie konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen. Nur ein Wort war da. Raus!
"Ich kann nicht! Ich muss hier raus!" sagte sie panisch und sprang auf. Auf dem Gang stellte sich plötzlich alles schräg, doch das war kein Hindernis für sie. Sie musste weg. Raus aus diesem Flugzeug, egal was es koste.
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BeitragThema: Re: A Journey in a new Life   Sa Jul 24, 2010 3:25 am

Benedikt spürte ihre kleine zarte Hand unter seinen großen und sah sie unauffällig von der Seite her an. Ihm fiel jetzt zum ersten Mal richtig auf, wie gut sie aussah. Zwar kannten sie sich schon eine Weile, schließlich war Cecily die beste Freundin seines Cousins, doch so wirklich hatten sie sich noch nie kennengelernt.
Vielleicht hätte ich da schon länger mal etwas für tun sollen.
Doch das vibrieren der Maschine lenkte ihn von seinen Gedanken ab und er achtete wieder auf den Start, welcher dann allerdings doch erst nicht erfolgen sollte, denn auf der Startbahn blieb die Maschine erst einmal stehen.
Während der Pilot also offensichtlich noch auf die endgültige Starterlaubnis wartete, fing Cecily auf einmal an, wie von Sinnen an ihrem Gurt zu zerren, bis dieser sich öffnete.
"Hey, ganz Ruhig. Es ist alles in Ordnung. Der Pilot wartet doch nur noch auf die Startfreigabe.", versuchte er sie zu beruhigen, doch anscheinend schien es nicht viel zu helfen.
So schnell, dass er erst nicht reagieren konnte, war sie auf einmal aufgesprungen und auf den Gang hinausgelaufen. Sie war gerade auf den Gang getreten, als die Turbinen der Maschine anfingen zu dröhnen und Sekunden später fing die Maschine an abzuheben.
"Verdammt...", fluchte Benedikt, schnallte sich los und eilte zu Cecily. Bei ihr angekommen - was ein wenig schwierig war, da die Maschine gerade einen sehr steilen Winkel hatte - legte er ihr einen Arm um die Taille und zog sie an sich. "Hey, Cecily.....beruhig dich doch."
Vorsichtig versuchte er - seinen Arm immer noch um ihre Taille gelegt - sie zu ihren sitzen zurückzuführen.
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BeitragThema: Re: A Journey in a new Life   Sa Jul 24, 2010 3:52 am

Cecilys Welt begann sich zu kippen. Jedenfalls kam es ihr so vor. Sie schrie auf. Nicht aus Angst. Nein noch immer wollte sie hier raus, nur stoplerte sie jetzt eher durch die Gegend, als noch den Durchblick zu haben um zum Ausgang zu gehen.
Fast hätte sie ihr Gleichgewicht ganz verloren. Ein Flugbegleiterin sah sie erschrocken an. Cecily wusste nicht mehr was sie machen sollte.
Ihre gesamte Welt stellte sich auf den Kopf, bis sich plötzlich starke Arme um sie schloßen.
Benedikt! dachte sie und eine Welle der Erleichterung durchströmte sie. Ein Grund mehr, der sie verwirrte. Sie klammerte sich an ihn. Irgendwie bedeutete sein Körper nun Schutz. Panisch sah sich Cecily um. Noch immer war das Flugzeug in Schräglage und Benedikt kämpfte mit ihrem und seinem Gewicht gegen die Schwerkraft an. Sie wollte ihm helfen. Doch sie konnte nicht.
Das Flugzeug begann sich auszudehnen und zog sich dann vor Cecilys Augen zusammen. Sie schluchzte und drückte sich immernoch an Benedikt.
Alles wurde zu viel für sie. Ben sprach zwar mit einer beruhigenden Stimme auf sie ein, doch diese drang nicht bis in ihren Kopf vor.
Sie hatte mühe die Augen aufzuhalten und bekam kaum noch Luft. Es war, als atme sie ihr jemand weg. "Wir werden abstürzen. Ich muss hier raus." murmelte sie immer wieder. Plötzlich verschwand alles vor ihren Augen. Alles wurde schwarz. Cecily hatte alles nicht mehr ausgehalten und war ohnmächtig zusammengesackt.
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BeitragThema: Re: A Journey in a new Life   Sa Jul 24, 2010 4:12 am

Benedikt hatte nicht damit gerechnet, dass sie so viel Panik haben würde und es so schwer sein würde, sie wieder zu beruhigen. Durch die Schräglage des Flugzeugs war es etwas schwer, vernünftig zu gehen und da er auch noch Cecily im Arm hatte, fiel es ihm noch schwerer. Der verwirrt und ängstlich guckenden Flugbegleiterin lächelte er ihr aufmunternd zu. "Keine Sorge...sie hat nur extreme Flugangst würde ich mal sagen."
Ein wenig beruhigt, aber immer noch etwas ängstlich nickte sie ihm zu und versuchte ihm so gut es ging Platz auf dem Gang zu machen.
"Cecily, komm schon. So schlimm ist das doch gar nicht."
Er zog sie nun auch noch etwas mehr in die Arme, doch kurz bevor er die Sitze erreicht hatte, sackte sie auf einmal zusammen und war offenbar ohnmächtig geworden. Damit sie ihm nicht zu Boden fiel zog er sie nun mit beiden Armen eng an sich und brachte sie zu ihrem Sitz zurück.
Dort angekommen setzte er sie sanft in den Stuhl und legte ihr eine Hand an die Wange. "Cecily?" Er sprach sehr sanft. "Komm schon...werd wieder wach."
Die Flugbegleiterin hatte ihm in der Zwischenzeig geistesgegewärtig ein Wasser bekommen und Benedikt befeuchtete das dabei liegende Tuch und legte es Cecily an die Stirn.
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BeitragThema: Re: A Journey in a new Life   Sa Jul 24, 2010 4:27 am

Lichter tanzten vor Cecilys innerem Auge. Plötzlich tauchten Bilder auf. Gesichter von liebgewonnenen Menschen.
Ihre Mutter tauchte auch auf, doch sie sprach mit einer ganz komischen Stimme. Es war die Stimme von Benedikt... Komm schon...werd wieder wach. forderte sie die Stimme auf und Cecily gab sich alle Mühe. Etwas kühles lag auf ihrer Stirn und endlich konnte sie ihre Augen öffnen.
Sie sah sich um. Nach einigen Sekunden, in denen ihr Gehirn nach dem Grund suchte, warum um Gottes Willen sie in einem Flugzeug saß, fiel ihr alles wieder ein. Jetzt, da sie ruhig in der Luft flogen, raste ihr Blut nicht mehr ganz so schlimm. Allerdings schlug ihr Herz immernoch wie wild.
Als sie aufblickte kannte sie nun auch den Grund. Benedikt saß da und lächelte sie an.
Augenblicklich wurde cecily rot. Eine wahre Seltenheit bei ihr, da ihr sonst nie etwas peinlich war. Aber so wie sie sich benommen hatte, war rot werden noch das weniger schlimme. In Cecilys Kopf, der unheimlich weh tat, drehte sich alles und sie erinnerte sich nur noch an Bruchstücke.
"Was ist passiert?", fragte sie Benedikt leise. Wie ausversehen strich sie über seine Hand.
Eins wusste sie noch. Benedikt hatte ihr und wahrscheinlich allen anderen Passagieren das Leben gerettet. Das war das letzte, woran sie gedacht hatte.
Jedoch war ihr Kopf sonst leer und sie hoffte, dass er ihr erzählen konnte was gewesen war.
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BeitragThema: Re: A Journey in a new Life   Sa Jul 24, 2010 4:43 am

Als sich ihre Augen wieder öffneten blickte Benedikt sie erleichtert an und ließ sich in seinen Stuhl sinken. "Da bist du ja wieder." Er lächelte auch kurz der Flugbegleiterin zu und diese verschwand ebenfalls erleichtert nach vorne hinter eine Vorhang. Wahrscheinlich, wollte sie sich erst einmal beruhigen.
Dann wandte er seinen Blick wieder zu Cecily und entdeckte, dass sie rot geworden war, was sie unglaublich süß aussehen ließ. So süß, dass es ihm nicht einmal gelang sein Lächeln so zu verstellen, dass niemand es bemerkte, wie süß er sie fand.
"Was passiert ist?" Sein Blick glitt zu ihren Augen und er nahm ein ihrer Hände vorsichtig in seine.
"Wo fangen wir denn mal an?"
Er dachte kurz gespielt nacht und begann dann zu erzählen. "Vielleicht damit, dass du wohl der erste Mensch bist, der es irgendwie geschafft hat, den Gurt zu öffnen ohne wirklich an dem Verschluss zu ziehen? Dann hast du noch versucht aus dem startenden Flugzeug zu springen. Jedenfalls wolltet du die ganze Zeit raus und...ach ja....der Flugbegleiterin hast du auch einen riesigen Schrecken eingejagt, so wie du rumgeschrieben hast."
Ein Zwinkern zeigte an, dass er es nicht vorwurfsvoll meinte, sondern es ihr einfach nur auf seine Art und Weise erzählte. Während er sprach, strich er immer wieder mit den Fingern über ihren Handrücken.
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BeitragThema: Re: A Journey in a new Life   Sa Jul 24, 2010 10:42 am

Benedikt begann zu erzählen und Cecily sah ihn geschockt an. Das alles sollte sie gewesen sein? Aber ja. Das würde eindeutig zu ihr passen.
"Also wieder typisch ich." murmelte sie leise und schenkte Ben ihr typisches 'Cecily-Grinsen'. Anscheinend ging es ihr doch schon etwas besser, wobei Benedikts Hand auf ihrer nicht ganz unschuldig war.
Außerdem schaukelte das Flugzeug kein bisschen und so konnte sich Cecily wieder ganz beruhigen.
"Dann warst du also mein heutiger Held?" Sie lachte leise. "Danke." murmelte sie dann. "Und Entschuldigung. Ich bin nicht immer dabei hunderte Menschen umzubringen keine Angst." Wie Cecily nun einmal war beugte sie sich vor und gab Benedikt einen winzigen Kuss auf die Wange. Dann hielt sie eine vorbeieilende Stewardess an und grinste. "Wir haben was zu feiern! Bringen sie zwei Wasser ja?"
Dann wandte sie sich wieder an Benedikt. Irgendwie war ihre gute Laune doch wieder zurückgekehrt und das nur durch ihn.
Gerade wollte sie etwas sagen, als das Flugzeug in ein Luftloch geriet und ein wenig absackte.
Ihre Panik kehrte kurzzeitig zurück und erschrocken klammerte sie sich an Benedikt. Als sie jedoch bemerkte, dass sie nicht kurz davor stand, auf der Erde als Matsch aufkommen würde, entspannte sich ihr Gesichtsausdruck. Jedoch blieb sie weiter eng an ihm. Cecily war nun wirklich keine der schüchternen Sorte.
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BeitragThema: Re: A Journey in a new Life   Sa Jul 24, 2010 11:07 am

Benedikt war beruhigt, als sie ihn mit ihrem typischen Grinsen ansah und blickte kurz den Gang entlang. "Schön, dass es dir wieder etwas besser geht."
Sein Blick wanderte zu ihr zurück. "Und selbst wenn, dann hätte ich eben den ganzen Flug lang auf dich aufgepasst." Ein Lächeln umspielte seine Mundwinkel.
Seine Hand hielt weiterhin ihre umschlossen und er ließ gedankenversunken seine Finger ihre Hand streicheln. "Dein Held?" Er lachte. "Nun...wenn du es so nennen willst, dann war ich das wohl." Als sie sich bei ihm entschuldigte, zuckte er nur kurz mit den Schultern. "Ach was....du brauchst dich doch nicht dafür entschuldigen, dass du Flugangst hast. Und ich bin auch nicht davon ausgegangen, dass du hier eigentlich überhaupt irgendwen umbringen wolltest."
Dann tat sie etwas, womit er überhaupt nicht gerechnet hatte. Sie beugte sich vor und gab ihm einen winzigen Kuss auf die Wange, was ihn für einen Moment etwas sprachlos machte und so ließ er sie auch erst einmal das Wasser bei der Stewardess bestellen.
Genau in diesem Moment flogen sie durch ein Luftloch und schon klammerte sich Cecily wieder an ihn. Behutsam legte er einen Arm um ihre Schultern und umschloss ihre Hand, als Zeichen, dass er bei ihr war.
"Das war nur ein Luftloch. Sowas kommt schon mal vor. Das ist nichts schlimmes." Benedikt sprach diese Worte sehr leise und dicht an ihrem Ohr. Anschließend gab er ihr noch einen kleinen Kuss auf ihr Haar, aber hielt sie trotzdem noch im Arm.
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BeitragThema: Re: A Journey in a new Life   So Jul 25, 2010 12:44 am

Cecily lehnte sich an Benedikts Schulter und für ein paar Sekunden herrschte Schweigen zwischen ihnen. Sie war sich nicht sicher, was das jetzt hier war, aber sie wollte gerade einfach nur den Moment genießen und vorallem den Streit mit ihrer Stiefmutter hinter sich lassen.
Gerade wollte sie etwas sagen, als die Stewardess mit den 2 Wasser angelaufen kam. Sie erkundigte sich auch gleich nach Cecilys Befinden, doch dieser ging es wieder blendend, was sie ihr auch gleich mitteilte. Erleichtert ging die Frau wieder weg und Cecily öffnete ihr Flasche Wasser.
"Prost." murmelte sie und tat so, als wäre sie einer dieser Männer, die abends stundenlang in der Kneipe saßen.
Ja. Anscheinend war sie wirklich wieder die alte. Nachdem sie einen großen Schluck genommen hatte musste sie schon wieder grinsen.
Sie beugte sich hinüber zu Ben und gab ihm einen schnellen Kuss auf die Lippen.
Kurz zwinkerte sie ihm zu, dann lehnte sie sich wieder an seine Schulter an.
"Mein Held." murmelte sie noch einmal kurz.
Ihr Blick glitt aus dem Fenster. Es war ein atmenberaubender Anblick, wie sie da über den Wolken flogen. Doch lange würde sie das nicht mehr bestaunen können. Bald würde es abwärts gehen und davor hatte Cecily schon ein wenig Angst.
Doch genau jetzt hatte sie keine Lust darüber nachzudenken.
Lächelnd wandte sie sich an Benedikt. Den Kuss von eben sprach sie lieber nicht an. Es war einfahc nicht ihr Ding, über Dinge lange zu reden, mit Ausnahme ihres Studienfaches natürlich
"Was wirst du eigentlich studieren?" fragte sie interessiert und zog die Beine an, damit sie bequemer saß.
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BeitragThema: Re: A Journey in a new Life   So Jul 25, 2010 3:53 am

Benedikt war etwas verwundert, darüber, dass sie noch immer an ihn angelehnt saß, doch er beschwerte sich nicht. Wer ist auch schon so dumm und beschwert sich, wenn eine schöne Frau bei einem im Arm liegt.
Auch er nahm die Flasche von der Stewardess entgegen, nickte ihr noch einmal aufmunternd zu, damit sie sich weiter beruhigen konnte und prostete Cecily mit einem Grinsen zu, nachdem sie so tat, als würde sie oft in einer Kneipe sein.
Gerade als er was sagen wollte, beugte sie sich zu ihm und gab ihm einen kleinen Kuss auf den Mund, was ihn nun noch mehr verwunderte und beinahe hätte er sich an seinem Wasser verschluckt. Nach einem kurzen Räuspern und einmal tief durchatmen, hatte er sich wieder gefangen.
"Dein Held? Klingt irgendwie gut."
Als ihr Blick aus dem Fenster glitt, betrachtete Benedikt sie unauffällig. Jetzt hatte er schließlich endlich mal die Gelegenheit dazu, sie mehr zu sehen und vielleicht sogar mehr kennenzulernen, als immer nur durch so kleine Gruppengespräche, da ansonsten Kim und Raphael immer noch dabei waren und sich nie die Möglichkeit geboten hatte, mal mehr zu reden.
Anscheinend wollte sie auf den Kuss nicht näher eingehen und gedanklich speicherte Benedikt ihn erst mal unter "muss man mal genauer drüber nachdenken" ab.
"Ich werde molekulare Biomedizin studieren." Sein Gesicht verzog sich kurz zu einer grinsenden Grimasse. "Ich weiß...es klingt furchtbar. Macht aber eigentlich richtig spaß. Und was studierst du?"
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BeitragThema: Re: A Journey in a new Life   Mo Jul 26, 2010 9:55 pm

"Molekulare WAS?", gespielt entsetzt sah Cecily Ben an und musste dann loslachen. Sie konnte sich nicht wirklich etwas darunter vorstellen, aber sie musste es ja nicht studieren. Von ihrer hellen Lache waren ein paar Leute aufgewacht und Raphael drohte ihr grinsend mit dem Finger. Cecily lachte nur und streckte ihm die Zunge raus. Dann wandte sie sich wieder an Benedikt.
"Ich werde später Philosophie studieren." verkündete sie und ihre Stimme hörte sich an, als würde sie verkünden, dass sie später einen Oscar bekommen würde. "Ich weeeeeeiß hört sich nicht sehr spannend an. Aber die haben einen süßen Professor. Deshalb hab ich das gewählt." Schon wieder begann sie zu lachen und eine Stewardess sah so aus, als würde sie gleich zu ihnen rüber kommen. "SPielverderber." murmelte Cecily sauer und würdigte die anderen keines Blickes mehr. Lieber sah sie Benedikt an und musste wieder leise kichern. "Nein. Also...das war ein Spaß keine Angst. Ich habe es gewählt, weil...naja...eigentlich weiß ich es gar nicht. Wahrscheinlich denke ich nur gern nach." Ihren Satz kommentierte sie mit einem Schulterzucken und wartete dann gespannt die Reaktion von Benedikt ab. Viele reagierten anders auf sie und sie wollte wissen, was er tat.
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